Über die Massage
Wellness-Massagen steigern Körpervitalität und Abwehrkräfte, dienen dem allgemeinen Wohlbefinden sowie der Gesundheitsvorsorge. Ich orientiere mich an den Lehren der Traditionellen Chinesischen Medizin und kombiniere verschiedene Behandlungstechniken. Mit gezielten Massagen werden Stress abgebaut, Schmerzen gelindert und Blockaden gelöst.
Tuina-Massage
Die Tuinamassage ist gut geeignet bei muskulären Verspannungen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen und Sportverletzungen. Für Menschen, die aufgrund einer Abneigung gegen Nadeln nicht akupunktiert werden möchten, stellt sie eine gute Alternative dar. Je nach angewendeter Technik kann sie sowohl tonisierend als auch beruhigend eingesetzt werden.
- Die Rückenmassage wird häufig eingesetzt bei allgemeinen Verspannungen, die durch Stress, Überlastung oder Fehlhaltungen entstehen. Hier kommt die Akupressur besonders effektiv zum Einsatz.
- Die Nackenmassage ist sehr beliebt bei stressbedingten Verspannungen, wie sie z. B. bei langer Computerarbeit entstehen. Sie unterstützt den Energiefluss im Kopfbereich und wirkt vorbeugend gegen Kopfschmerzen.
- Die Fußreflexzonen-Massage fördert den gesunden Schlaf, durchblutet die inneren Organe und wirkt entschlackend. Verspannungen im Kiefer-, Nacken- und Schulterbereich sowie an Hüfte und Knie lassen sich angenehm lösen.
Im Gegensatz zu ihrem westlichen Gegenstück, das sich vor allem auf die Behandlung des Bewegungsapparates konzentriert, versucht man mit Tuina, Störungen des gesamten Organismus zu beeinflussen. Auf Grundlage des Meridian- und Akupunkturpunktsystems wird an den Punkten oder entlang der Meridiane behandelt – statt mit Nadeln werden die Reize durch unterschiedliche manuelle Techniken gesetzt: leichtes Reiben, Schieben, Drücken, Kneten, Kneifen, Zwicken oder Klopfen in unterschiedlicher Intensität. Die Tuina beinhaltet auch einfache Techniken der direkten Manipulation von Gelenken im Sinne der Chiropraktik.
Tuina-Anmo-Therapie
„Tui" (Schieben), „Na" (Greifen), „An" (Drücken) und „Mo" (Streichen) sind vier von vielen verschiedenen Grifftechniken der Tuina-Anmo-Therapie. Sie ist eine der ältesten komplexen manuellen Therapien und wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Ihre Wirkung beruht auf einer „Öffnung" blockierter Leitbahnen und der Anregung von Blut- und Energiekreislauf – mit dem Ziel, das gestörte Gleichgewicht von Yin und Yang wiederherzustellen.
Die differenzierten Grifftechniken werden mit Fingerkuppen, Handballen, Handfläche oder Ellenbogen ausgeführt und durch aktive und passive Bewegungen ergänzt. Tuina kann eine große Hilfe für den Bewegungsapparat sein – zum Beispiel bei HWS-, BWS- oder LWS-Syndrom, Nackenschmerzen, Lumbago, Ischias, Bandscheibenvorfall, Tennisarm, Karpaltunnelsyndrom, Gelenk- oder Schulterschmerzen, Arthrose, Fibromyalgie, Verspannungen, Muskel- oder Kopfschmerzen, Rheuma, Migräne oder Schlafstörungen.
Moxibustion
Moxibustion, auch Moxa-Therapie oder kurz Moxen, bezeichnet die Erwärmung spezieller Punkte des Körpers. Die Therapie wurde in der chinesischen Medizin entwickelt und wird dort bei entsprechender Indikation als eine der Akupunktur gleichrangige Behandlung geachtet.
Bei der Moxibustion verglimmen kleine Mengen getrockneter, feiner Beifußfasern (Moxa) auf oder über bestimmten Therapiepunkten. Den traditionellen chinesischen Lehren zufolge wirkt die Hitze auf den Fluss des Qi in den darunterliegenden Leitbahnen (Meridianen) ein. Der Beifuß (Artemisia vulgaris) gilt in Ost und West seit alters her als Heil- und Gewürzpflanze: Die im Frühjahr gesammelten Blätter werden getrocknet, gereinigt, zerrieben und zu einer feinen Watte aufbereitet.
Akupressur
Bei der Akupressur werden mittels Druck von Fingern, Händen oder Stiften Energiepunkte des Körpers stimuliert – so wird eine sehr intensive Wirkung erreicht.
Ziel der Akupressur ist es, durch manuelle Reizung bestimmter Körperpunkte den Energiefluss im Körper zu normalisieren bzw. anzuregen, was sich fördernd auf das Wohlbefinden auswirkt.
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